Mein erstes Mal: Robert

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Anruf von Jürgen und als er mich fragte

, ob ich mit ihm in die Fischbeker Heide komme, ein bisschen wandern gehen, Wege suchen um diese dann später mit einer kleinen Gruppe abzuwandern. Klang interessant und ich war spontan dabei.

Zusatzinfo: es war Januar mit etwa 3 Grad über Null, unberührte Schneedecken bedeckten alle sichtbaren Wege. Und ich war noch nie wandern (-: Jürgen hatte ein GPS-Gerät welches anzeigt, wo Wege sind – oder sein sollten. Durch den Schnee waren sie nicht zu sehen. Das war aber egal, denn wenn da kein sichtbarer Weg ist sucht man den halt, auch wenn es über Stock und Stein geht und manchmal auch in ganz andere Ebenen führte 😉

Robert – Der Mann mit den roten Schuhen

Nachdem ich dann einige Kilometer mit ihm über Stock und Stein (ja, ehrlich!) gelaufen und wieder zu Hause war, reichte es mir dann auch erst einmal mit wandern. Danach war ich zwei nämlich Tage nicht mehr fähig mich zu bewegen, alles tat weh. Aber das Erlebnis mit Jürgen loszulaufen und in der Natur zu sein, machte all den Schmerz wett.

Es etablierte sich dann Freitags um 17 Uhr ein regelmäßiges Sportwandertreffen (“After Work Walk”) mit 20km Strecke, an dem ich gerne soweit möglich teilnahm. Wir kamen dann durch Ecken in Hamburg, die ich bis dato nie gesehen habe weil ich eigentlich Hamburg immer nur mit dem Auto durchquert habe. So konnte ich viel Neues von Hamburg und viel Grün kennenlernen und lernte Hamburg damit von einer ganz anderen Seite, einer wunderschönen, kennen.

Auch wenn ich Anfangs ab und an wegen Blasen an den Füßen früher aussteigen musste, habe ich immer wundervolle Strecken, nette Menschen und gute Gespräche erlebt.

Mittlerweile wohne ich in Hamburg und geniesse täglich die grüne Vielfalt die Hamburg zu bieten hat. Unregelmäßig gehe ich mit Jürgen unbekannte Strecken in Hamburg vorwandern und so wünsche ich weiterhin viele schöne und neue Wandererfahrungen in und um Hamburg.
Vielen Dank für diese schönen 10 Jahre – weiter so!

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